Grube Messel gemeinsam entdecken

Familienerlebnis während der hessischen Herbstferien

Kinder entdecken gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern die Grube Messel. Sie erfahren, wie die im Ölschiefer enthaltenen Fossilien entstanden sind und wie die Region um Messel vor 48 Millionen Jahren aussah. Sie werden gemeinsam aktiv und erhalten die Möglichkeit, in Ölschieferstücken aus der Halde einer Grabungsstelle selber nach kleineren Fossilien zu suchen.

Alter: 6-10 Jahre plus Eltern oder Großeltern
Dauer: 2 Stunden
Termine: in den hess. Herbstferien (20.10.-31.10.2014): Mo-Fr sowie So:  jeweils10:30 Uhr
Preis: 6€ pro Person (max. 2 Erwachsene pro Kind); Kinder unter 6 Jahren frei


Eine Anmeldung unter 06159-71759-0 wird empfohlen.

„Riesen-Eichhörnchen“ – Vortrag und Sonderausstellung

ailuravus klein2013 entdeckte das Grabungsteam des Senckenberg Forschungsinstituts im Ölschiefer einen neuen Großfund: Ailuravus macrurus, einer der größten Nager aus der Grube Messel. Nach der Präparation des Fundes, die teilweise live im Besucherzentrum der Grube Messel miterlebt werden konnte, wurde eine Detailuntersuchung durchgeführt.  

Als Experte für fossile Säugetiere hat Dr. Thomas Lehmann (Senckenberg Forschungsinstitut, Abt. Paläoanthropologie und Messelforschung, Sektion Paläomammalogie)diesen fossilen Nager wissenschaftlich bestimmt und präsentiert ihn zusammen mit seinen ersten Forschungsergebnissen und einigen anderen eozänen Messel Waldbewohnern in einem 30-minütigen Vortrag:

 „Ailuravus und andere Messel Waldbewohner mit Biss“

am 23.10.2014 um 16:00 Uhr im Besucherzentrum „Zeit und Messel Welten“
Kosten: 6,00€/Person

Wir laden Sie herzlich zu diesem Vortrag am Spätnachmittag ein, um den spannenden Fund, und die damit verbundenen Themen, einem breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen.

Seit dem 18.10.2014 ist das Originalfundstück im Besucherzentrum während der Öffnungszeiten (10.00-17:00 Uhr, 16.00 Uhr letzter Einlass) als Sonderexponat ausgestellt.

Weitere Informationen, auch zu Führungen in die Grube Messel, erhalten Sie gerne telefonisch unter 06159-717590.

 

Herbstzeit - Wanderzeit

Nutzen Sie das stimmungsvolle, herbstliche Wetter und besuchen die Grube Messel. Kombinieren Sie Ihren Besuch mit einer Wanderung durch den herbstlichen Wald rund um die Grube Der gut ausgeschilderte „Urpferdchen-Weg“ hat eine Länge von ca. 11 km mit einem Höhenunterschied von 74hm, Dauer ca. 2:45 Stunden. Der Rundwanderweg führt Sie auch nach Messel mit Einkehrmöglichkeiten. Ebenso können Sie sich im Bistro des Besucherzentrums stärken.

Rufen Sie uns an und entscheiden Sie sich für die Teilnahme an einer Führung in die Grube Messel und/oder in die Ausstellung des Besucherzentrums. Es sind noch einige Plätze frei auf den wissenschaftlich geführten Touren durch die Welt vor 48 Millionen Jahren.

Tel.: 06159-717590

Schaupräparationen im Besucherzentrum Grube Messel

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Schaupräparation von Originalfunden,

letzter Termin in diesem Jahr am 26. Oktober 2014!

An ausgewählten Terminen können Besucher hautnah dabei sein, wenn Mitarbeiter der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ein Krokodil aus der Grube Messel präparieren. Das Fossil wurde während der letztjährigen Grabungssaison gefunden. Von 11:00 bis 16:00 Uhr können Sie den Präparatoren im Besucherzentrum „Zeit und Messel Welten“ über die Schulter schauen und Fragen stellen. 

Termine 2014:

 

Sicherheitshinweise

Wichtige Hinweise zu einem Besuch der Grube Messel

Ihre Sicherheit steht bei uns an erster Stelle!

Die Grube Messel unterliegt als ehemaliger Tagebaubetrieb und aktivem Forschungsbergbau dem Bergrecht und birgt für Besucher eine Vielzahl von Gefahren. Die Grube ist befriedet und der Zugang ist für Privatpersonen nicht gestattet.

Das Grubengelände können Sie nur über geführte Touren besuchen! 

Kunst im Welterbe Grube Messel

Bunte Fossilcollagen von Chris Tomaszewski

Ausstellung verlängert!

Wir freuen uns sehr, dass am 29.April 2014 die Sonderausstellung  "Bunte Fossilcollagen" eröffnet wurde.

Der Künstler, Chris Tomaszewski, studiert nach seiner Schul- und Berufsausbildung seit 2011 an der Universität Paderborn Kunst- und Kunstvermittlung sowie Geschichte. Er betreut die dortige Druckwerkstatt als Dozent und ist an Projekten der Lehr- und Forschungsgruppe World Heritage Education unter Leitung von Frau Prof. Dr. Stöter-Bender beteiligt.